Ralf Will von Dr. Pfleger und Herbert Grimmer von Grimmer GmbH
Wirtschaft mit Haltung – made in Bamberg.
In dieser BammTALK-Folge geht’s um Unternehmen, die Verantwortung leben: Ralf Will (Doktorpfleger Arzneimittel GmbH) und Herbert Grimmer (Gesellschaft der GmbH / IHK Bamberg) zeigen, wie man wirtschaftlich erfolgreich bleibt – und trotzdem den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Wir sprechen über ethisches Unternehmertum, Stiftungsmodelle, nachhaltige Innovation und warum gerade Bamberg als Wirtschaftsstandort hier Maßstäbe setzt.
Eine inspirierende Episode für alle, die glauben: Zukunft entsteht dort, wo Wirtschaft Sinn macht.
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Im Gespräch mit FT-Chefredakteur Thomas Zeller Was bedeutet guter Journalismus im Jahr 2025 – und wie gelingt er im Spannungsfeld zwischen lokaler Verantwortung, digitaler Transformation und ökonomischem Druck? In dieser exklusiven Folge von BAM:Talk sprechen Michaela Reimann und Lennart Peters mit Thomas Zeller, dem neuen Chefredakteur des Fränkischen Tags und des Digitalhauses Franken in der Mediengruppe Oberfranken. Ein Gespräch über Haltung, Verantwortung und Innovation in einer Branche im Wandel. Thomas Zeller gewährt spannende Einblicke in die journalistische Praxis hinter den Kulissen eines großen Regionalblatts. Er erklärt, wie sich Qualitätsjournalismus im digitalen Zeitalter behaupten kann, warum Vertrauen das wichtigste Kapital einer Redaktion ist – und wie sich die Medienhäuser zwischen Social Media, KI und Bezahlmodellen neu aufstellen müssen. Dabei geht es nicht nur um Schlagzeilen, sondern um Grundsatzfragen: Wie bleibt Journalismus glaubwürdig, wenn sich die Öffentlichkeit fragmentiert? Zum Schluss wird es persönlich: Zeller teilt seine Vision für den Journalismus in Franken, seine Wünsche an die Stadt Bamberg und seine Gedanken zu der Frage, welche Rolle Medien künftig für unsere demokratische Kultur spielen. Ein inspirierender Einblick in die Zukunft der lokalen Medienlandschaft – exklusiv, ehrlich und mit Tiefgang.
Im Gespräch mit Ambros Mahr und Dr. Jost Lohmann 🎙 Folge: Kulturentdecker: Was Bambergs Kulturszene zu bieten hat Gäste: Ambros Mahr, Geschäftsführer Brauereigasthof Ambräusianum Dr. Jost Lohmann, Dozent & Gründer Agil e.V. Moderation: Michaela Reimann & Lennart Peters Format: BAM:TALK – Dein Podcast für den Wirtschaftsstandort Bamberg Worum geht’s in dieser Folge? Wir tauchen ein in die vielfältige Kulturlandschaft Bambergs – abseits der großen Bühnen. Ambros und Jost zeigen, wie Kultur im Alltag entsteht, welche Orte und Initiativen sie inspirieren und warum lokales Engagement entscheidend dafür ist, dass eine Stadt lebendig bleibt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Bamberger Fastenpredigt, ihrem Ursprung, ihrer Entwicklung und ihren Zukunftsaussichten. Themen dieser Episode Was macht Bambergs Kulturszene einzigartig? Wo entstehen kulturelle Orte jenseits der „offiziellen“ Kulturhäuser? Wie ist die Bamberger Fastenpredigt entstanden – und wohin entwickelt sie sich? Welche neuen Formate bereichern die Region (z. B. „Sabberlod“)? Welche Rolle spielt das Publikum – und welche die Stadt? Wünsche an Politik & Gesellschaft für eine lebendige Kulturzukunft. Kulturelle Tipps aus der Folge Lokale Veranstaltungen & Bühnen abseits des Mainstreams Historische und „ungewöhnliche“ Orte voller Geschichten Persönliche Lieblingsformate von Ambros & Jost (Optional: Wenn du willst, kann ich diese noch als einzelne Liste ausgestalten.) Ausblick Die nächste Fastenpredigt steht am 21. Februar 2026 an – kurz vor der Kommunalwahl. Die Wünsche der beiden Gäste landen bis dahin symbolisch in einer „Zeitkapsel“ für das kommende Stadtoberhaupt. Mitdiskutieren Schreibt uns eure Gedanken & Empfehlungen: 📧 redaktion@bam-talk.de
Wie Uni und Unternehmen miteinander lernen. Im Gespräch mit Thomas Ötinger, Geschäftsführer der marcapo GmbH und Prof. Dr. Andreas Henrich, Dekan der Fakultät für Wirtschaftsinformatik der Universität Bamberg. In unserer Geschäftsleitung sind wir lauter Bamberger Jungs, die alle bei Andreas studiert haben“, verrät Thomas Ötinger, der Geschäftsführende Gesellschafter der marcapo GmbH. Mit seinem KI-gestützten Marketingtechnologieunternehmen stellt er großen Konzernen wie Stihl, Wella, Ergo und anderen eine digitale Plattform zur Verfügung, mit der sie werbliche Aktionen zusammen mit ihren Vertriebspartnern überall im Land umsetzen können. KI hat Ötingers gesamtes Geschäftsmodell revolutioniert. Früher hätten Plakate, Anzeigen und Flyer gereicht, heute seien etliche digitale Werbe- und Aktionsformate dazugekommen, berichtet er. „Die Prozesse sind komplizierter geworden und die Nachfrage gestiegen,“ hat er beobachtet. Nur die digitale Technologie machts möglich, dass er viele Kunden gleichzeitig hoch spezialisiert mit seinem Team aus 220 Mitarbeitenden betreuen kann. „Wir haben in den letzten Jahren 30 neue Kolleginnen und Kollegen eingestellt“, rechnet Thomas Ötinger vor. In seiner Firma sind durch Künstliche Intelligenz Stellen entstanden, die es zuvor so nicht gab. Wenn aber Technologie die Arbeitswelt so deutlich verändert, hat das auch Auswirkungen auf die Lehre an der Universität. „Denn dort lernen Studierende die notwendigen Grundlagen“, resümiert Professor Andreas Henrich. Er hat selbst erlebt, wie fehleranfällig Künstliche Intelligenz immer noch arbeitet. „Ich habe mir von einer KI für meine Vorlesung einen Code generieren lassen. Auf den ersten Blick sah das Ergebnis gut aus, aber bei genauerem Hinsehen habe ich bemerkt, dass dort eine Endlosschleife drin ist und das Ganze so nicht funktionieren kann“, fasst Henrich seine Erfahrung zusammen. „Ohne die Fähigkeit, Künstliche Intelligenz ganzheitlich zu verstehen, zu überprüfen und weiterzuentwickeln, werden gute Ergebnisse nicht umzusetzen sein,“ erläutert er. Seine Vorlesungen, Seminare, Übungen und Praxisprojekte sind dazu da, Studierende in diese kritische Nutzung einzuführen. Durch seine Arbeit an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis verfügt Henrich heute über ein breites Netzwerk an Firmenkontakten. „Jedes Unternehmen braucht heute Mitarbeitende, die über dieses neue KI-Wissen verfügen“, ist er überzeugt. „Wir designen die Studiengänge tatsächlich auch so, dass alle Branchen profitieren.“ Vielfach ausgezeichnet wurde die inzwischen auf 34 Professuren angewachsene Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) für ihre Gleichstellungsarbeit. Über 30 Prozent der Studierenden sind heute Frauen – ein Wert, von dem Informatikstudiengänge in anderen bayerischen Städten nur träumen können. Das kann auch Thomas Ötinger bestätigen, der 60 Prozent Frauen in seinem Unternehmen beschäftigt. Nicht nur im Technologiebereich, auch im Projektmanagement, der Druckvorstufe oder in der eigenen Kreativabteilung haben technisch interessierte Frauen einen interessanten Job gefunden. Freuen würde sich Andreas Henrich, wenn in Bamberg und darüber hinaus noch bekannter wird, welche ausgezeichneten Bedingungen der WIAI Campus fürs Informatikstudium bietet. „Denn wir können nur die Studierenden für den Arbeitsmarkt ausbilden, die auch den Weg zu uns finden“. Für die Stadt eine schöne Aufgabe.