Im Gespräch mit Matthias Amann, Vorstand imbus AG und Tobias Leisgang, Unternehmensberater und Innovationspionier
Gesellschaft und Wirtschaft stehen unter Druck: Krisen, technologischer Wandel und Fachkräftemangel prägen die Gegenwart. Doch während manche in Unsicherheit verharren, nutzen andere die Chance, um Zukunft aktiv zu gestalten. Unternehmer wie Tobias Leisgang und Matthias Amann setzen auf „Zukunftslust statt Krisenfrust“ – und zeigen, wie nachhaltiges Denken, Resilienz und eine gelebte Unternehmenskultur nicht nur Krisen überstehen, sondern neue Chancen eröffnen können.
Im Gespräch mit Tobias Leisgang, Berater und Experte für die Verbindung von Ökonomie und Ökologie, sowie Matthias Amann, Vorstand der Imbus AG, werfen wir einen Blick hinter die Kulissen eines Unternehmens, das mehr als 400 Mitarbeitende beschäftigt. Dort zählen nicht nur Leistung und Exzellenz, sondern auch Wertschätzung, soziales Engagement und Toleranz als Grundpfeiler einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Beide Gäste zeigen, wie man wirtschaftliche Ziele mit gesellschaftlicher Verantwortung und ökologischer Nachhaltigkeit verbindet – und warum gerade diese Kombination Zukunftsfähigkeit schafft.
Dieser Podcast inspiriert dazu, Wirtschaft neu zu denken: weniger kurzfristige Ergebnisse, mehr Sinn, mehr Verantwortung und mehr Innovationskraft. Ob Quick Wins für ökologische Transformation, Engagement für die Gesellschaft oder demokratische Hackathons – Leisgang und Amann machen Mut, den Wandel aktiv zu gestalten. Denn wer Windräder statt Mauern baut, schafft gute Aussichten – für Unternehmen, Mitarbeitende und die Gesellschaft insgesamt.
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Ralf Will von Dr. Pfleger und Herbert Grimmer von Grimmer GmbH Wirtschaft mit Haltung – made in Bamberg. In dieser BammTALK-Folge geht’s um Unternehmen, die Verantwortung leben: Ralf Will (Doktorpfleger Arzneimittel GmbH) und Herbert Grimmer (Gesellschaft der GmbH / IHK Bamberg) zeigen, wie man wirtschaftlich erfolgreich bleibt – und trotzdem den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir sprechen über ethisches Unternehmertum, Stiftungsmodelle, nachhaltige Innovation und warum gerade Bamberg als Wirtschaftsstandort hier Maßstäbe setzt. Eine inspirierende Episode für alle, die glauben: Zukunft entsteht dort, wo Wirtschaft Sinn macht.
Wie Uni und Unternehmen miteinander lernen. Im Gespräch mit Thomas Ötinger, Geschäftsführer der marcapo GmbH und Prof. Dr. Andreas Henrich, Dekan der Fakultät für Wirtschaftsinformatik der Universität Bamberg. In unserer Geschäftsleitung sind wir lauter Bamberger Jungs, die alle bei Andreas studiert haben“, verrät Thomas Ötinger, der Geschäftsführende Gesellschafter der marcapo GmbH. Mit seinem KI-gestützten Marketingtechnologieunternehmen stellt er großen Konzernen wie Stihl, Wella, Ergo und anderen eine digitale Plattform zur Verfügung, mit der sie werbliche Aktionen zusammen mit ihren Vertriebspartnern überall im Land umsetzen können. KI hat Ötingers gesamtes Geschäftsmodell revolutioniert. Früher hätten Plakate, Anzeigen und Flyer gereicht, heute seien etliche digitale Werbe- und Aktionsformate dazugekommen, berichtet er. „Die Prozesse sind komplizierter geworden und die Nachfrage gestiegen,“ hat er beobachtet. Nur die digitale Technologie machts möglich, dass er viele Kunden gleichzeitig hoch spezialisiert mit seinem Team aus 220 Mitarbeitenden betreuen kann. „Wir haben in den letzten Jahren 30 neue Kolleginnen und Kollegen eingestellt“, rechnet Thomas Ötinger vor. In seiner Firma sind durch Künstliche Intelligenz Stellen entstanden, die es zuvor so nicht gab. Wenn aber Technologie die Arbeitswelt so deutlich verändert, hat das auch Auswirkungen auf die Lehre an der Universität. „Denn dort lernen Studierende die notwendigen Grundlagen“, resümiert Professor Andreas Henrich. Er hat selbst erlebt, wie fehleranfällig Künstliche Intelligenz immer noch arbeitet. „Ich habe mir von einer KI für meine Vorlesung einen Code generieren lassen. Auf den ersten Blick sah das Ergebnis gut aus, aber bei genauerem Hinsehen habe ich bemerkt, dass dort eine Endlosschleife drin ist und das Ganze so nicht funktionieren kann“, fasst Henrich seine Erfahrung zusammen. „Ohne die Fähigkeit, Künstliche Intelligenz ganzheitlich zu verstehen, zu überprüfen und weiterzuentwickeln, werden gute Ergebnisse nicht umzusetzen sein,“ erläutert er. Seine Vorlesungen, Seminare, Übungen und Praxisprojekte sind dazu da, Studierende in diese kritische Nutzung einzuführen. Durch seine Arbeit an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis verfügt Henrich heute über ein breites Netzwerk an Firmenkontakten. „Jedes Unternehmen braucht heute Mitarbeitende, die über dieses neue KI-Wissen verfügen“, ist er überzeugt. „Wir designen die Studiengänge tatsächlich auch so, dass alle Branchen profitieren.“ Vielfach ausgezeichnet wurde die inzwischen auf 34 Professuren angewachsene Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) für ihre Gleichstellungsarbeit. Über 30 Prozent der Studierenden sind heute Frauen – ein Wert, von dem Informatikstudiengänge in anderen bayerischen Städten nur träumen können. Das kann auch Thomas Ötinger bestätigen, der 60 Prozent Frauen in seinem Unternehmen beschäftigt. Nicht nur im Technologiebereich, auch im Projektmanagement, der Druckvorstufe oder in der eigenen Kreativabteilung haben technisch interessierte Frauen einen interessanten Job gefunden. Freuen würde sich Andreas Henrich, wenn in Bamberg und darüber hinaus noch bekannter wird, welche ausgezeichneten Bedingungen der WIAI Campus fürs Informatikstudium bietet. „Denn wir können nur die Studierenden für den Arbeitsmarkt ausbilden, die auch den Weg zu uns finden“. Für die Stadt eine schöne Aufgabe.
Im Gespräch mit Wolfgang Heyder, aktiver Sportfunktionär, Inhaber und Geschäftsführer der Veranstaltungsservice Bamberg GmbH und Wilfried Kämper, Inhaber der Magnat Bauelemente GmbH Bamberg ist das größte Wirtschaftszentrum Oberfrankens. Kleine und mittelständische Unternehmen sind hier ebenso zuhause wie global agierende Konzerne. Neben den Unternehmen gibt es dadurch viele interessante Unternehmerpersönlichkeiten, und für deren Vernetzung sorgt der Wirtschaftsclub Bamberg. Wir werfen heute einen Blick hinter die Kulissen mit den beiden Initiatoren des Business Netzwerks.